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Bosch Energy and Building Solutions Deutschland
Fachbeitrag

Wenn die Digitalisierung den Weg weist

- Innovate your buildings -
Digitale Gebäudezwillinge von Bosch

Aus Daten werden Informationen, aus Informationen entstehen Erkenntnisse. Und neue Kenntnisse erlauben neue Handlungen: Werden alle Daten eines Gebäudes und die zugrundeliegenden gebäudetechnischen Systeme in Einklang gebracht, profitieren am Ende Nutzer, Betreiber und die Umwelt. Möglich wird das durch digitale Gebäudezwillinge und darauf basierende neue intelligente Services.

Um 10 Uhr steht ein wichtiger Termin an, und der Weg dorthin gerät zur Odyssee.

Wer kennt das nicht? Fehlende Ortskenntnis, niemand in der Nähe, den man fragen kann, keine Schilder, die einem den Weg weisen. Und am Ende ist man zehn Minuten zu spät dran. Anlässe im Alltag gibt es dafür genug. Der Termin im neuen Werksgebäude, die Suche nach Gate 52 in Terminal drei auf dem Flughafen, der wichtige Kundentermin am Messestand 05.127.

Abhilfe könnte eine einfache, digitale Indoor-Navigation schaffen. Ein Service, basierend auf unterschiedlichen Daten, die zusammengeführt wurden – in einem “digital building twin”.

Semantisches Modell eines digital twin powered by Microsoft Azure Cloud Services

Der „digitale Zwilling“ – mehr Möglichkeiten im Gebäudemanagement

Mit einem digitalen Gebäudezwilling lässt sich künftig ein virtuelles Abbild des physischen Gebäudes inklusive der erforderlichen Gebäudetechnik mitsamt Systemen, Geräten, Sensoren und Aktoren erstellen.

Anhand dieses zusammenhängenden Bildes können die Datenpakete einzelner Komponenten miteinander vernetzt und neue Services realisiert werden. Diese können sowohl für die Erstellung neuer Geschäftsmodelle als auch für praktische Hilfen im Alltag nützlich sein.

Abbildung: Semantisches Modell eines digital twin powered by Microsoft Azure Cloud Services

Je größer das semantische Verständnis von Gebäuden, ...

Die für die Services nötigen Daten stammen unter anderem aus Sensoren und Systemen des Gebäude-, Licht- und Energiemanagements sowie der Sicherheitstechnik. Bisher werden sie oft noch nicht gemeinsam genutzt, denn in der Realität laufen häufig alle Systeme, gerade in Bestandsbauten, autark nebeneinander her und sind selten integriert.

Heutige Möglichkeiten über Cloud-Gateways und IoT-Technologie eröffnen Chancen und Möglichkeiten für intelligente Services, indem existierende Daten kombiniert werden.

Nutzt man zudem noch Ontologie, um Daten zu wirklichen Informationen anzureichern, gelangt man am Ende zu einer semantischen Datenhomogenisierung. Neben eigenen domänen-spezifischen Ontologien, setzt Bosch auch auf das Wissen von Partner und Marktbegleitern. Diese werden öffentlich zugänglich gemacht, denn je größer das semantische Verständnis von Gebäuden wird, desto größer auch der Nutzen für die Immobilienwirtschaft.

... desto größer der Nutzen für die Immobilienwirtschaft

Die Anreicherung unterschiedlicher Daten mit Informationen durch den digital building twin und die darauf aufbauende Möglichkeit, bedeutungsvolle semantische Zusammenhänge aufzuzeigen, wandelt das rohe Zahlenmaterial der unterschiedlichen Komponenten in wertvolle Erkenntnisse um.

Prinzipiell ist es wie bei einem modernen Navi im Auto:
Früher schlug man die Reiseroute im Atlas nach, die geplante Fahrzeit ermittelte man mit dem Taschenrechner und drohende Staus entnahm man dem Radio. Heute sind alle diese Informationen digitalisiert und im Navi zusammengeführt. So werden die Ankunftszeit prognostiziert und Alternativrouten vorgeschlagen. Zusätzlich können wir nicht nur nach Adressen und Orten navigieren, sondern suchen nach dem nächsten Italiener mit einer 4,5-Sterne-Bewer¬tung im mittleren Preissegment oder einfach nach einem beliebten Pizza-Franchise entlang unserer Wegstrecke mit maximal fünf Minuten Umweg.

Wer möchte noch auf diesen Service verzichten?

Neue Vorteile für Eigentümer, Betreiber und Nutzer

Frau betritt smartes Bürogebäude mit einem kostengünstigen und nachhaltigem Gebäudedesign

Der Digital Building Twin ermöglicht viele praktischen Dienste für Gebäude.

Eine Wartungsfirma kann künftig genau vorhersehen, welche Komponente einer Lüftungsanlage wann und wie lange bereits im Einsatz ist, ob diese sich wie erwartet verhält oder ob beispielsweise der Austausch des Filters fällig wird. Darauf aufbauend können die Einsätze der Techniker optimiert geplant sowie automatisch 14 Tage vor Einsatz die nötigen Ersatzteile bestellt werden.

Darüber hinaus liefern Daten über die Nutzungshäufigkeit und -dauer von Räumlichkeiten ebenso konkrete Parameter zur Steigerung der Effizienz wie die durchschnittliche Temperierung in einzelnen Räumen.

Das Property- und Facility-Management profitiert ebenso von der Zusammenführung der Daten aus unterschiedlichen Systemen. Hieraus entstehen detaillierte Kenntnisse über die Ausnutzung von Flächen im Gebäude und somit Lösungen für das Space-Management.

Auch den Nutzern von Gebäuden verschafft die Digitalisierung Vorteile. Beispielsweise, wenn beim morgendlichen Durchqueren des Drehkreuzes im Eingangsbereich automatisch die Heizung im Büro der Mitarbeiterin oder des Mitarbeiters auf die gewünschte Wohlfühltemperatur geregelt wird. Oder wenn man als Besucher in einem unbekannten Gebäude komfortabel und einfach von der Tiefgarage in den richtigen Meetingraum geleitet wird.

Fazit

Wir haben gerade erst begonnen, das Potenzial von digitalen Gebäudezwillingen auszuschöpfen. Datenproduzierende Komponenten einerseits und datenkonsumierende Anwendungen andererseits nehmen zu. Der Digital Building Twin bietet optimale Möglichkeiten, die notwendige Transparenz zu erzeugen. Durch unsere langjährige Erfahrung als Systemintegrator und dem Know-how im Bereich IoT bringen wir beste Voraussetzungen mit, um dieses Potenzial zu ergreifen und neue Services für unsere Kunden zu schaffen.

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