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Bosch Energy and Building Solutions Deutschland
Interview

Aber sicher!

Ein Gespräch mit Martin Liebezeit, Branchenmanager Finanzinstitute bei Bosch Energy and Building Solutions

Martin Liebezeit, Branchenmanager Finanzinstitute

Martin Liebezeit hat die Sicherheit bei Finanzinstituten fest im Blick: als Branchenmanager kennt er die Herausforderungen der Branche und entwickelt mit den Experten Lösungen für heute und morgen. Denn wenn es um den Schutz von Mitarbeitern, Kunden sowie Sach- und Geldwerten geht, stehen Finanzdienstleister in besonderer Verantwortung: Banken und Sparkassen zählen zu den besonders gefährdeten Objekten und sind besonderen Risiken ausgesetzt.

Martin Liebezeit

Martin Liebezeit, Branchenmanager Finanzinstitute

Herr Liebezeit, wie hat sich das Thema Sicherheit bei Finanzdienstleister geändert?

„Es gibt natürlich immer noch die altbekannten Risiken wie Einbruch, Diebstahl, Raubüberfall, Bedrohung von Kunden und Mitarbeitern, eine Geiselnahme. Aktuelle Fallzahlen zeigen aber, dass sich das Einbruch- und Überfallverhalten der Täter stark verändert hat. So sind die Raubüberfälle bei Finanzinstituten in den letzten 25 Jahren von mehr als 1.600 auf zuletzt 164 in 2017 zurückgegangen. Aber es kommen auch neue Szenarien hinzu. Beispielsweise ist die Sicherheit rund um Geldausgabeautomaten im Foyer eine zunehmende Herausforderung, welche die Branche stark beschäftigt. Für diese Anforderungen bieten wir ganzheitliche Lösungen aus einer Hand.“

Das hört sich spannend an!

„Ja, das ist es auch. Wir stehen mit der Branche in engem Kontakt und Austausch, so können wir vorausschauend Lösungen entwickeln und für die Kunden umsetzen, die sich genau an den Bedürfnissen orientieren. Aktuell nimmt die Zahl der Selbstbedienungsstellen, also beispielsweise reine Geldautomatenstellen ohne Personal vor Ort, zu. Hier gibt es andere Anforderungen an die Einbruch- und Überfallmeldetechnik als in einem großen Finanzinstitut mit Servicebereich, Büroräumen und Foyer. Durch die zunehmende Vernetzung steigt auch die Nachfrage nach neuen und innovativen Services. Gefragt sind vermehrt ganzheitliche Sicherheitskonzepte. Hier profitieren wir natürlich von unseren langjährigen Erfahrungen als Systemintegrator und dem Wissen und die Potenziale rund um das IoT (Internet of Things)."

"Durch die Vernetzung der lokalen Sicherheitssysteme können völlig neue Dienstleistungskonzepte den Kunden einen Mehrwert bieten."

Also bringt die Vernetzung neue Möglichkeiten in puncto Sicherheit für die Branche?

„Ja, definitiv. Durch die Vernetzung der lokalen Sicherheitssysteme können völlig neue Dienstleistungskonzepte den Kunden einen Mehrwert bieten. Beispielsweise im Bereich Foyersicherheit kommunizieren heute schon die Geldautomaten von Diebold Nixdorf mit den Videomanagementsystemen und Kameras von Bosch. Dadurch lässt sich verdächtiges Verhalten durch unsere Leitstelle detektieren, was zu einem Zeitgewinn für Interventionsmaßnahmen führt. Aber es müssen erstmal die notwendigen Vorrausetzungen hierfür geschaffen werden. Denn wo ein Sicherheitssystem eingesetzt wird, müssen auch Übertragungswege zur Notruf- und Serviceleitstelle oder Polizei vorhanden sein. Diese müssen in allen Bereichen zuverlässig, sicher, hochleistungsfähig und darüber hinaus auch noch wirtschaftlich sein. Besonders ausschlaggebend sind hierbei hohe Sicherheitsstandards und Vorgaben der bankeigenen IT, die für eine zuverlässige und sichere Alarmübertragung sorgen.“

Wie reagieren Sie auf die Umstellung von ISDN auf IP?

„Damit haben wir uns frühzeitig beschäftigt, da in Deutschland ja mit dem Breitbandausbau gleichzeitig die bestehenden Analog- und ISDN-Anschlüsse abgebaut werden - und die werden ja wie eben beschrieben für die Alarm- und Meldungsübertragung genutzt. Derzeit werden bei uns mehrere zehntausend Umstellungen vorgenommen, darunter auch eine Vielzahl Finanzinstitute.“

Und wie kann die Übertragung zukünftig weiter gewährleistet werden?

„Hört sich erstmal simpel an: das Übertragungsgerät muss IP-fähig sein. Außerdem muss der vorhandene ISDN-Anschluss auf IP umgestellt werden. Für VR Banken und Sparkassen haben wir bereits 2014 eine Alternative für die Alarm- und Meldungsübertragung geschaffen, die den Kunden eine Vielzahl an Vorteilen bringt. Denn die Alarmübertragung erfolgt bei beiden Bankgruppen über die eigene Rechenzentrumsinfrastruktur."

„Höchste Sicherheit für die zentrale Alarm- und Störungsübertragung im Bankennetz zu geringeren Kosten!"

Vorteile durch Bosch Energy and Building Solutions

Wie genau sieht Ihre Lösung für die Sparkassen aus?

„Im Unterschied zum ALL IP Standard, wo separate DSL Anschlüsse und Kommunikationsgeräte erforderlich sind, nutzen die Sparkassen für die Alarm- und Meldungsübertragung ein zentrales Gateway im Bankennetz und damit die bestehenden Infrastrukturen der Filialen. Ein Redundanzkonzept mit zwei Rechenzentren sorgt für zusätzliche Ausfallsicherheit. Alle angeschlossenen Sparkassenfilialen können über dieses zentrale Gateway Gefahrenmeldungen absetzen – die Verbindung zu unseren Leitstellen erfolgt über ein sicheres und hochleistungsfähiges Bosch-Sicherheitsnetz. Diese Art der Gefahrenmeldung haben wir nun bei Sparkassen nach den Vorgaben der bankeigenen IT um den Remoteservice EffiLink in einem völlig neuen, zentralen Übertragungskonzept erweitert. Dabei erfolgt die Beauftragung zur Umsetzung im sparkasseneigene Ticketsystem, was eine einfache und schlanke Auftragsabwicklung für die Kunden gewährleistet. Auch bei den VR Banken erfolgt derzeit eine Modernisierung der bestehenden Alarmübertragung im Bankennetz, wo ebenfalls eine Erweiterung um den Remote Service EffiLink vorgenommen wird.“

Was sind die konkreten Vorteile?

„Höchste Sicherheit für die zentrale Alarm- und Störungsübertragung im Bankennetz zu geringeren Kosten! Zusätzlich bieten wir einen schnellen und zentralen Remoteservice über unsere EffiLink-Lösung.“

Kommt die Bosch-Lösung bei den Kunden gut an?

„Definitiv – wir sind seit Februar 2017 damit auf dem Markt, bisher haben wir ein Netz von fast 1.000 Filialen integriert. Weitere Anfragen kommen jede Woche.“

Martin Liebezeit

Branchenmanager Finanzinstitute

Tel: 089 6290-1190

Martin.Liebezeit@de.bosch.com