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Bosch Energy and Building Solutions Deutschland
Universität Paderborn

Konstant modernisiert

Die konstante Modernisierung von Gebäudeautomationsanlagen sorgt seit 1999 für mehr Nachhaltigkeit und Komfort auf dem Campus

Universität Paderborn von außen © Universität Paderborn

Hochschulzentrum mit Sinn für Vergangenheit und Zukunft

An fünf Fakultäten werden in Paderborn etwa 20 000 Studierende in 70 Studiengängen unterrichtet. Die älteste Hochschuleinrichtung Westfalens wurde zwar bereits 1614 gegründet und blickt auf eine lange Lehrtradition zurück, gleichzeitig ist sie aber absolut zukunftsorientiert ausgerichtet: Die Universität Paderborn steht heute für interdisziplinäre Spitzenforschung auf Gebieten wie künstliche Intelligenz, Automatisierung, Arbeit 4.0 und Systems Engineering.

Ausbildung und Forschung, Verwaltung und Unterbringung der Studierenden – auf dem Campus befinden sich viele Gebäude, die meisten von ihnen wurden in den 1970er- und 1980er-Jahren errichtet. Sowohl in energetischer als auch in technischer Hinsicht wurde seit 1999 ein Schwerpunkt auf die kontinuierlichen Sanierung und Modernisierung der Gebäudeautomation gelegt, denn die vorhandene Ausrüstung genügte weder in regeltechnischer noch in kommunikativer Hinsicht den modernen Bedürfnissen eines smarten Facility Managements.

In den letzten Jahren wurden an die 30 Gebäude (vom Audimax über die Fakultäten bis zu Verwaltungsgebäuden und Bibliotheken) in enger Zusammenarbeit mit der Bosch-Tochter GFR sukzessive modernisiert. Insgesamt wurden dabei 342 Automationsschwerpunkte erneuert und ein Netzwerk von Automationseinrichtungen und Controllern aus drei verschiedenen Generationen errichtet. Durch aktuell ca. 41 000 physikalische und 23 000 virtuelle Datenpunkte werden die Automationsanlagen mit Informationen versorgt, die Raumautomation, Energieversorgung und vieles mehr steuern sowie permanent optimieren. Über 1 800 dynamische Anlagengrafiken erleichtern dem Facility Management die Überwachung aller Einrichtungen von einer zentralen Leitstelle aus. Durch die Größe des Campus war es außerdem sinnvoll, durch eine Richtfunkstrecke mit rund 4 000 Datenpunkten den Austausch zwischen weiter entfernten Gebäudetrakten zu ermöglichen.

Universität Paderborn aus der Luft
© Universität Paderborn

Um die Infrastruktur für rechnergestützte Spitzenforschung weiter zu entwickeln, setzt die Universität Paderborn mit einem neuen Projekt Maßstäbe für die Zukunft: Mit dem Bau eines „grünen“ Rechenzentrums entsteht aktuell eines der modernsten Hochleistungsrechenzentren des Landes. Im Vergleich zu konventioneller Technik soll hier der Energieverbrauch auf ein Drittel reduziert werden. Möglich wird das durch effiziente Nutzung der Kälteenergie und durch den Einsatz komplexer Automations- und Regelstrategien – ein spannendes Projekt, an dem die Kollegen der Bosch-Tochter GFR derzeit arbeiten.

Die Vorteile der Gebäudeautomation für die Universität Paderborn

Universität Paderborn aus der Luft
© Universität Paderborn
  • Nachhaltigkeit durch energieeffizienten Betrieb der Gebäude
  • Kosteneinsparungen durch permanente Optimierung des Gebäudebetriebs
  • Deutliche Reduktion von Kontrollaufwand in den einzelnen Gebäuden
  • Sicherer und konsistenter Gebäudebetrieb
  • Mehr Komfort für Studierende und Lehrende in allen Gebäuden
Universität Paderborn aus der Luft
© Universität Paderborn

„Schon seit mehr als 20 Jahren arbeiten wir mit der Firma GFR im Bereich der Gebäudeautomation erfolgreich zusammen. Das Ziel, die Liegenschaft der Universität Paderborn möglichst effizient zu betreiben und dabei den Anforderungen des Lehr- und Forschungsbetriebs gerecht zu werden, stand stets im Mittelpunkt. Gleich zu Beginn wurde die Infrastruktur in der Gebäudeautomation so zukunftsweisend aufgebaut, dass diese auch den Anforderungen aktueller Technologien gerecht wird. Diskussionen mit den kompetenten Mitarbeitern und die qualifizierte Beratung führten ständig zur Weiterentwicklung und optimierten Betriebsweise unserer Anlagen. Die eingesetzten Produkte sind zuverlässig und werden zukunftsorientiert weiterentwickelt, so dass der Einsatz neuer Technologien – soweit erforderlich – immer gewährleistet ist. Die neuen Komponenten waren bisher stets abwärtskompatibel und Sanierungen sind dadurch für uns kostengünstiger möglich.“

Dr. Martina Gerdes-Kühn, Universität Paderborn