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Bosch Energy and Building Solutions Global

„Wertvoller Kundennutzen“

Tanja Rückert, Vorsitzende des Bereichsvorstands von Bosch Building Technologies

Tanja Rückert ist seit August vergangenen Jahres Vorsitzende des Bereichsvorstands von Bosch Building Technologies. Im Interview erklärt die frühere SAP Top-Managerin, welche großen Chancen IoT gerade im Bereich Sicherheits- und Gebäudetechnik bietet.

Tanja Rückert

Frau Rückert, haben Sie sich heute schon mithilfe digitaler Features das Leben angenehmer gemacht?
Ich würde sagen, unser Zuhause ist schon ziemlich smart und vernetzt – wir nutzen im Alltag einige digitale „Helferlein“. Das fängt bei alltäglichen Dingen wie Licht- oder Jalousien-Steuerung an und hört beim Energiemanagement auf. Einiges steuern wir beispielsweise über eine App, vieles – wie beispielsweise Licht oder Musik – läuft über Sprachsteuerung. Gerade wenn man oft unterwegs ist, sind die Möglichkeiten der Fernsteuerung von Geräten im eigenen Haus über das Smartphone oder Tablet sehr praktisch – und natürlich energiesparend.

Wie wird eine promovierte Chemikerin eigentlich zur Expertin in der Software-Industrie?

Während des Chemie-Studiums habe ich für mich festgestellt, dass ich lieber mit Menschen arbeite als nur im Labor. Ich wollte mich mit mehr beschäftigen, als mit „logischen, chemischen Reaktionen mit oft überraschend farbenreichem Ausgang“. Darum habe ich – parallel zur Promotion – noch das BWL-Grundstudium absolviert. Bei SAP hatte ich dann die Möglichkeit, Unternehmen aus der Chemiebranche hinsichtlich Softwareimplementierung zu beraten – was natürlich sehr gut gepasst hat. Im Laufe der Jahre hat sich meine Leidenschaft für Software und damit verbunden für Themen wie IoT, digitale Transformation und Künstliche Intelligenz (KI) stetig weiterentwickelt. Diese entstand und festigte sich auch durch die sehr enge Zusammenarbeit mit vielen Kunden aus unterschiedlichsten Branchen und Regionen, deren Geschäft von der zunehmenden Digitalisierung stark geprägt wurde. Der Einfluss von IoT auf unser Leben wird viel größer sein, als viele Menschen heute noch annehmen. IoT wird unsere Welt verändern. Es bringt ja nicht nur technische Geräte und neue Software hervor. Entscheidend ist, dass alle Daten und Informationen in Echtzeit zur Verfügung stehen.

Sind Sie deshalb sozusagen von der Theorie in die Praxis gewechselt?
Ich formuliere es mal anders: In der Softwarebranche ist man erstmal näher dran am Internet und an Cloud-Anwendungen. Man entwirft aber bis zu einem gewissen Grad ein „Software-Traumschloss“ – ob am Ende in der Praxis alles zusammenpasst und funktioniert, ist eine andere Sache. Was mich darum an Bosch besonders fasziniert hat, sind die „Things“, die Hardware, sozusagen der Entstehungsort der Daten. Hier geht es um die Kombination von Hardware und Software, um den Nutzen von realen Daten, um Sensoren, Aktoren. Da bin ich nun näher dran und kann aktiv mitgestalten, somit umsetzen, was ich vorher nur beschrieben habe.

Was bedeutet das für Ihre Aufgaben bei Bosch Building Technologies?
Als Vorsitzende des Bereichsvorstands bin ich in erster Linie für die Strategie, Technologie und Innovation in enger Abstimmung mit unseren Kunden und Partnern verantwortlich. Dabei kann ich mein Wissen über IoT, Künstliche Intelligenz und Analytics einbringen und es mit dem hervorragenden Know-how des gesamten Teams und den Produkten von Bosch kombinieren. Mit eben dieser Kombination wollen wir für unsere Kunden eine attraktive Gesamtlösung bieten, die den größtmöglichen Mehrwert bringt. Dieser Kundenfokus und die enge Zusammenarbeit im Partnernetzwerk ist einer der Gründe, warum ich mich sehr auf diese Aufgabe gefreut habe.

Durch starken Kundenfokus und tiefe Produktkenntnis sind wir für den Einsatz von IoT und KI bestens gerüstet.

Tanja Rückert, Vorsitzende des Bereichsvorstands von Bosch Building Technologies

Welche Ziele verfolgen Sie?
Wir wollen umfassende Lösungen anbieten. Das traditionell eher produktorientierte Geschäft können wir dank zunehmender Vernetzung und intelligenter Nutzung von Daten durch neue Modelle und Angebote ergänzen. Das heißt, wir kombinieren Hardware, Software und Service-Leistungen so, dass unsere Kunden einen Nutzen davon haben, der weit über den von früheren Silo-Lösungen hinausgeht. Durch diesen starken Kundenfokus und die tiefe Produktkenntnis sind wir für den Einsatz von IoT und KI bestens gerüstet. Das wird auch unseren Partnern und Kunden einen entsprechenden Mehrwert bringen. Ganzheitliche, vernetzte Lösungen realisieren wir aber auch schon heute.

Können Sie uns einige Beispiele nennen?
Bei einem klassischen Gebäudeprojekt wie dem NOVE-Bürokomplex in München steht beispielsweise die Vernetzung und Integration der Sicherheitsgewerke aus einer Hand im Vordergrund. Bei einem Projekt wie der Absicherung des Eurasia-Tunnels in Istanbul, bei dem Videoanalyse – und Brandmeldetechnik zum Einsatz kommen, sorgt die Vernetzung der Systeme dafür, dass der Verkehr reibungslos und sicher läuft. Und im J-Village, der neuen Heimat des italienischen Traditionsklubs Juventus Turin, sorgt eine integrierte Energielösung inklusive Wartung und Überwachung für ein sehr effizientes Energiemanagement.

Sehen Sie hier noch weiteres Potenzial?
Unbedingt. Wir haben bereits viel an der Konnektivität unserer Produkte gearbeitet und gehen jetzt mit Services, wie In-Store Analytics oder dem videobasierten Branderkennungssystem Aviotec, die nächsten Schritte. Ein weiteres Beispiel ist das Thema Condition-Monitoring, ein auf Fernwartung aufbauender Service. Dieser ermöglicht einen ständigen Überblick über den Zustand einer Anlage, etwa über den Verschmutzungsgrad eines Brandmelders. So können Wartungsarbeiten und nötige Investitionen vorab geplant und Störungen der Anlage vermieden werden. Es werden aber noch viele weitere Schritte folgen. Gerade im Bereich Sicherheits- und Gebäudetechnik haben wir die Möglichkeit, alle Aspekte von IoT und Digitalisierung – also Hardware, Software, Daten und neue Technologien wie Künstliche Intelligenz – zusammenzubringen und für unsere Kunden extrem wertvolle Lösungen zu schaffen. Ich finde es sehr aufregend, ein Teil dieser Entwicklung zu sein.

Wo sehen Sie künftig die größten Chancen Ihrer Kunden auf einen „wertvollen Nutzen“?
Für mich sind das vor allem drei Bereiche: Vernetzung und Intelligenz, Nachhaltigkeit und Sicherheit. Bei Vernetzung geht es darum, dass die Versprechungen der Hersteller, Daten zunehmend intelligent nutzen zu können, auch umgesetzt werden. Durch unseren engen Kundenkontakt sowie durch die Kombination von technischem Know-How und neuen Technologien sind wir durchaus in der Lage, diesen realen Nutzen zu schaffen. Außerdem geht es mehr und mehr um Nachhaltigkeit. Bei Gebäuden heißt das vor allem der steigende Bedarf an Effizienz, es braucht also Automatisierung, Kontrollsysteme, und letztlich wird auch Energie-Beratung eine immer größere Rolle spielen. Und schließlich geht es in einer globalen Welt auch um die Sicherheit an sich. Dazu gehört neben der Sicherheit von Menschen auch die Datensicherheit. Das Bedürfnis nach Sicherheit war und ist schon immer ein sehr wichtiges. Ich finde es großartig, dass wir als Industrieexperten einen Beitrag dazu leisten können.

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