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Bosch Energy and Building Solutions Deutschland
Mit Sicherheit hoch hinaus

Gemeinsam stark für den Kunden

Bosch-Mitarbeiter Michel Huger (li) und Roland Simion auf der Terrasse an der Bergstation der Fellhornbahn Oberstdorf

Im Tandem kümmern sich Sicherheitsexperte Michel Huger und Servicetechniker Roland Simion um ihre Kunden im Allgäu. Sie sind überzeugt: Top-Lösungen und der persönliche Kontakt sind das, was die vertrauensvolle Partnerschaft zwischen Bosch und den Kunden ausmacht.

„Wir verkaufen Lösungen und Services – und da stehen Menschen dahinter.“

Die Fellhornbahn, Blick von der Talstation nach oben

Es gibt Kunden, da wissen Roland Simion und Michel Huger von vornherein, dass sie sich warm anziehen müssen… Morgens um acht stehen sie im Tal, für alle Fälle gerüstet. Keine Wolke am Himmel, das Kabinenhäuschen der Seilbahn surrt heran und gleitet an die Einstiegsstelle. Auf geht’s, oder besser: rauf geht’s, 1 000 Meter in die Höhe zur Bergstation der Fellhornbahn, ganz im Süden Deutschlands. Das ist heute der Arbeitsplatz für Simion und Huger, die die Seilbahn seit Jahren für Bosch Energy and Building Solutions betreuen.

Oben angekommen ist das Hallo groß. Man kennt sich. Man schätzt sich. Bosch-Sicherheitsexperte Michel Huger hat 2020 die flächendeckende Brandmeldeanlage geplant, über die Meldungen an die Integrierte Leitstelle im Ort weiterleitet werden. Er und Bosch-Servicetechniker Roland Simion stimmten sich darüber ab, welche Meldertechnologien für die Seilbahnstationen gebraucht würden, um den extremen Witterungen am Berg zu trotzen. Am Schluss wurden die einzelnen Signalpunkte aufs Bosch-Netzwerk EffiLink aufgeschaltet. Über die cloudbasierte Plattform lassen sich die Systeme vor Ort aus der Ferne analysieren, konfigurieren und mögliche Störungen beheben. Das ist eine große Erleichterung für die tägliche Arbeit, die sich letztlich auch für den Kunden auszahlt.

Bosch-Mitarbeiter Michel Huger (li) und Roland Simion in einer Gondel der Fellhornbahn Oberstdorf

Bosch-Sicherheitsexperte Michel Huger und Bosch-Servicetechniker Roland Simion über ihr Teamwork im Allgäu

Die Identifikation mit dem was ich mache, ist mir sehr wichtig. Denn ich stehe mit meinem Wort dafür, dass ich mich kümmere.

Roland Simion

Das Bosch-Tandem funktioniert wie eine Seilschaft

Der Sicherheitsexperte und der Technikexperte funktionieren wie eine Seilschaft. Sie arbeiten nicht nur miteinander, sie ergänzen und unterstützen sich auch. „Pauschal betrachtet, ähneln sich die Systeme, für die sich die Kunden entscheiden können“, sagt Michel Huger, der als Sales Manager für Brandmeldesysteme, Beschallungs- und Evakuierungsanlagen der Bosch Sicherheitssysteme GmbH die Bedürfnisse der Kunden abfragt. „Da ist es gut, wenn man dem Kunden einen Mehrwert bieten kann.“ Deshalb gilt für ihn: „Wir verkaufen Lösungen und Services – und da stehen Menschen dahinter. Die Kunden entscheiden sich für die Marke Bosch und kaufen damit auch den Huger als Sicherheitsexperten und den Simion als Servicetechniker ein. Sie wollen wissen, mit wem sie es zu tun haben. Das ist eines unserer Erfolgsgeheimnisse.“

Huger und Simion stammen aus der Region und sind hier tief verwurzelt. Roland Simion, der vor 35 Jahren bei Bosch eine Ausbildung zum Fernmeldeelektroniker gemacht hat, betreut die Fellhornbahn seit gut 20 Jahren. Michel Huger ist seit 2008 bei Bosch. Sie sehen das persönliche Gespräch als einen Schlüssel für den Erfolg. „Wenn man miteinander spricht, lassen sich die Störungen einfacher definieren. Den Kunden interessiert die Technologie hinter dem System meistens nicht, dafür bin ich da. Wenn er die persönliche Ansprache hat, dann ist er beruhigt“, erklärt Roland Simion und macht sich auf dem Weg zum Technikraum. Der ist nicht immer in luftiger Höhe, meist verbirgt er sich in den abgelegensten Winkel der Gebäude. Dort baut er sich dann auch mal auf zwei umgedrehten Mineralwasserkisten ein provisorisches „Büro“ auf.

Den Kunden interessiert die Technologie hinter dem System meistens nicht, dafür bin ich da.

Roland Simion
  • Bosch-Mitarbeiter Michel Huger (li) und Roland Simion auf der Rolltreppe der Talstation, Fellhornbahn Oberstdorf
  • Bosch-Mitarbeiter Roland Simion (li) und Michel Huger bei der Arbeit in der Brandmelderzentrale
  • Bosch-Mitarbeiter Michel Huger (li) und Roland Simion vor der Gipfelstation der Fellhornbahn Oberstdorf
  • Bosch-Mitarbeiter Michel Huger (li) und Roland Simion im Restaurant der Bergstation der Fellhornbahn Oberstdorf, bei der Erstellung von Berichten

Glaubwürdigkeit ist ein Zusammenspiel aus langer Kundenbindung und Daten

Simion schätzt die Möglichkeiten durch die Digitalisierung. Das beginnt mit praktischen Vorteilen. „Weil die Daten in der Cloud importiert sind, ist mein Kontrollaufwand geringer und ich kann dem Kunden aus der Ferne mitteilen, wenn ein Bauteil ausgetauscht werden müsste. Das ist ein echter Mehrwert.“ Dieses Zusammenspiel aus langer Kundenbindung und transparenten Daten erleichtert auch den Vertrieb neuer Lösungen und Services. Denn Roland Simion kann erläutern, welche Teile ausgetauscht werden müssen, welche bald fällig sind und welche unter Umständen warten können.

Davon profitiert auch Michel Hugers Vertriebstätigkeit. Er betreut das Gebiet zwischen Bodensee und Mittenwald. Bei den Projekten, zu denen er wegen Neuplanungen oder Erweiterungen gerufen wird, arbeitet er mit dem jeweiligen Servicetechniker zusammen. „Wir stimmen uns eng ab, denn der jeweilige Servicetechniker ist vertraut mit dem Kunden und kennt die technischen Eigenheiten und auch potenzielle Herausforderungen für den Kunden, für die ich ihm passende Lösungen vorschlagen kann“, erklärt Michel Huger, der sich immer wieder in die jeweilige Software einarbeitet, um auf dem Laufenden zu sein. Nur vom Schreibtisch aus Konzepte zu machen, reicht ihm nicht. Er will, dass seine Kunden den Menschen dahinter kennen. Aufgrund der Vertrauensbasis wird er auch immer wieder von Unternehmen angesprochen, die Bedarf an einer Beratung haben.

  • Statuscheck an der Brandmelderzentrale in der Talstation der Fellhornbahn.
    Statuscheck des Brandemeldesystems in der Talstation der Fellhornbahn
  • Roland Simion bei der Arbeit in der Brandmelderzentrale an der Fellhornbahn.
    Erster Stopp Technikraum: Bevor Roland Simion die Melder wartet, führt ihn sein Weg in die Brandmelderzentrale
  • Roland Simion prüft im Pistenraupenraum mit einer Stange den Brandmelder an der Decke.
    Im Pistenraupenraum wird eine extralange Stange benötigt, um die Melder an der Decke zu prüfen
  • Roland Simion zeigt die Meldung auf seinem Smartphone, dass der Melder ausgelöst hat
    Per Nachricht auf dem Smartphone erfährt Simion, dass der Melder erfolgreich ausgelöst hat

Problem erkannt, Problem gebannt

Das Büro von Roland Simion ist sein Laptop. Er betreut rund 120 Kunden in der Region. Online liest er aus, ob über Nacht Störungen aufgelaufen sind – das ist das Überraschungsmoment für den Tag. Können die Wartungstermine wie geplant eingehalten werden oder muss irgendwo schnell „Erste Hilfe“ geleistet werden, was dann den Tagesplan durcheinander wirbelt? Der Servicetechniker hat es sich zur Regel gemacht, den ersten Termin zu erledigen und sich anschließend um die weiteren Aufträge zu kümmern, um weitgehend im Zeitplan bleiben zu können. „Und wenn ich mal nicht weiter weiß, dann kann ich Kolleginnen und Kollegen aus der Bosch-Welt fragen. Viele habe ich zwar noch nie persönlich getroffen, doch der Austausch funktioniert auch digital hervorragend.“ Bislang konnten Roland Simion und Michel Huger noch jedes Problem lösen – und damit ihre Kunden nachhaltig glücklich machen.