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Bosch Energy and Building Solutions Deutschland
Stadt mit vernetzten Gebäude von Bosch

Die Geschichte der Gebäudeautomation

Erfahren Sie mehr über die Meilensteine der Gebäudeautomation von 1600 bis morgen

Wie aus visionären Ideen Wirklichkeit wurde

Weder Smart Homes noch kommerzielle Gebäudeautomation wären auf dem heutigen Entwicklungsstand, wenn nicht einige kluge Köpfe aus der Vergangenheit in die Zukunft gesehen hätten. Wichtige Meilensteine in der Entwicklung der Smart Buildings.

Anfang 1600

Erfindung des Thermostats

Der niederländische Konstrukteur Cornelius Drebbel entwickelt die erste Temperatursteuerung, um Brutschränke für Hühnereier konstant beheizen zu können. Das verwendete mechanische Regelprinzip für einen Temperaturfühler wird bis in die 1970er Jahre genutzt.

Das Prinzip der ersten Temperatursteuerung wird bis in die 70er Jahre verwendet

1887

Erfindung des Lichtschalters

Stromkreise mit offenen Schaltern sind für den täglichen Gebrauch zu gefährlich. Mit der Einführung des elektrischen Lichts durch Edison werden isolierte und sichere Gleichstromschalter notwendig. Schon kurz darauf folgen Steckdosen und Kippschalter.

Die Erfindung des Lichtschalters ist ein wichtiger Meilenstein

1920

Häuser werden komplett elektrisch

Die Elektrifizierung ist in den Privathaushalten angekommen. Der Respekt vor der neuen Technik weicht schnell großer Begeisterung über den hohen praktischen Nutzwert. Heute ist Leben und Arbeiten ohne elektrische Beleuchtung unvorstellbar.

Elektrifizierung ist in Häusern und Gebäuden angekommen

ca. 1925

Erfindung des Heizungsreglers

Nicolas Minorsky erfindet den PID-Regler, der zunächst für Schiffssteuerungen zum Einsatz kommt. Er wird kurze Zeit später als erster analoger Regler der Heizungsvorlauftemperatur verwendet. Auf dieser analogen Technologie basieren sämtliche Regelsysteme in der Gebäudeautomation bis zur Entwicklung der digitalen Automationssysteme (DDC: Direct-Digital-Control) im Jahr 1979.

Auf analogen Reglern basieren Regelsysteme bis zu digitalen Automationssystemen

1960

Erste Vernetzung in Gebäuden

In kommerziell genutzten Gebäuden werden erstmals Systeme zur Störmeldung realisiert. Auch der „Electronic Computer Home Operator“ wird erfunden – als erster Rechner seiner Art reguliert er unter anderem das Raumklima und erstellt Einkaufslisten.

In kommerziellen Gebäuden werden erste Störmeldesysteme realisiert

1973

Digitale Steuerung wird möglich

Mit der speicherprogrammierbaren Steuerung (SPS) kommt die erste digitale Steuerung von Geräten und Maschinen auf den Markt. Sie wird anfänglich auch zur Steuerung von Smart Homes eingesetzt und verwendet eine Zentraleinheit, die die gesamte angeschlossene Peripherie steuert.

Die speicherprogrammierbaren Steuerung SPS ist die erste digitale Steuerung von Geräten und Maschinen

1979/1980

Die Gebäudeautomation wird digital

Die Revolution der direkten digitalen Steuerung beginnt. Der Einsatz von DDC (Direct-Digital-Control) explodiert und erweitert den Umfang des traditionellen Marktes für Gebäudeautomationssteuerungen erheblich. Die bisher genutzte pneumatische und analoge MSR-Technik wird verdrängt.

Durch den Einsatz der DDC wird die Gebäudeautomation digital

1986

Building Information Modeling

BIM – Die Bauwerksdatenmodellierung kann erstmalig alle relevanten Daten eines Gebäudes digital modellieren, kombinieren und erfassen. Mit vernetzter Planung, Ausführung und Bewirtschaftung von Gebäuden wird es möglich, Daten über den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes kontinuierlich abzubilden – heute unverzichtbar für die Realisierung von Gebäudeautomationssystemen.

Gebäude digital zu erfassen ist unverzichtbar für die Gebaeudeautomation

1987 und 1990

Einführung firmenneutraler Standardisierungen

BACnet macht als firmenneutraler Standard die übergreifende Kommunikation verschiedener Systeme der Gebäudeautomation möglich. Als weltweiter Standard für Haus- und Gebäudesystemtechnik wird KNX drei Jahre später eingeführt. Installationen mit Bustechnologie werden durch die Vereinheitlichung zukunftsfähig.

BACnet Building Controller für die Kommunikation verschiedener Systeme in der Gebäudeautomation

1999/2000

Die Welt wird vernetzt

Das Internet verändert auch die Gebäudeautomation: Die Konnektivität hat starken Einfluss auf die Immobilienbranche, das Facility Management, Produktionsstätten der Industrie und die Integration der Systeme. Das WaveLAN (WLAN) wird entwickelt und man spricht erstmalig vom Internet of Things (IoT).

Das Internet veränderte auch die Gebäudeautomation

2004

Schneller Datentransfer

Ethernet wird ein kostengünstiges, schnelles, weit verbreitetes und allgemein akzeptiertes Medium, um Daten auszutauschen. Durch diese Technik werden offene und leichter zu integrierende Systeme möglich.

Ethernet ermöglichte offene und leichter zu integrierende Systeme

2005

Die Home-Automation nimmt Fahrt auf

Neben dem Einsatz von Automation in gewerblichen Immobilien werden erste konkrete Umsetzungen nun auch im Wohnhaus Realität: Die digitale Kontrolle über Licht, Fenster, Türen, Jalousien und die Raumtemperatur zieht in Privathaushalte ein.

Die Hausautomation nimmt Fahrt auf

2007

Großer Schub: das Smartphone

Mit der Einführung des iPhones nimmt die Digitalisierung erneut Fahrt auf. Ein Gerät ersetzt plötzlich iPod, Mobiltelefon und ein mobiles Kommunikationsgerät, außerdem ist es leicht und intuitiv zu bedienen und bringt dank Apps neuen Nutzen. Am ersten Verkaufstag wechseln 270.000 Geräte den Besitzer. Ein gutes Jahrzehnt später ist die Smartphone-Nutzung fester Bestandteil unseres Alltags.

Durch das Smartphone nimmt die Digitalisierung weiter Fahrt auf

2008

Die Gebäudeautomation zieht in die Cloud

Betreiber gehen dazu über, ihr Gebäude-Management in einem Rechenzentrum zu virtualisieren, um von höherer Sicherheit und Verfügbarkeit der Systeme zu profitieren. Cloud-basierte Services ermöglichen einen flexiblen Zugriff auf Gebäudedaten.

Neue Services werden durch Einzug der Gebäudeautomaton in die Cloud möglich

2009

Drahtlose Beleuchtungssteuerung

Durch WLAN werden vernetzte Lampen im privaten oder gewerblichen Bereich flexibel per Fernzugriff und App steuerbar. Zur neuen smarten Beleuchtung gehören auch personalisierte Lichtszenen und der ergänzende Einsatz von Bewegungsmeldern. Steuerung von Beleuchtung und Multimedia ist heute ein wichtiger Bestandteil der Gebäudeautomation.

Durch WLAN kann die Beleuchtung mobil gesteuert werden

2010

Immer mobil, immer online

Smartphones und Tablets etablieren sich in Industrie und Geschäftswelt als Steuerungstool für intelligente und standortbezogene Produkte. Immer digitalere Prozesse verändern und vereinfachen die Arbeitswelt. Dieser Trend beeinflusst auch die installierte Technik in Gebäuden.

Touchpads beeinflussen die Technologie der Gebäudeautomation

2014

Text-to-Speech-Technologie (TTS)

Mit sprachgesteuerte E-Mail- und Textnachrichten finden Audiofiles Einzug in die Gebäudeautomation: TTS unterstützt präventive Wartungsinspektionen, Serviceanfragen, Arbeitsaufträge, Verkaufsangebote oder Ausrüstungsaudits.

Sprachgesteuerte Nachrichten finden Einzug in die Gebäudeautomation

2016

IoT vernetzt Gebäudetechnologien

2016 sind bereits circa 6 Milliarden Dinge über das Internet of Things miteinander vernetzt. 2020 werden es über 20 Milliarden sein. IoT nimmt starken Einfluss auf die Lebens- und Arbeitswelten. Die Bedeutung der Gebäudeautomation in Neu- und Bestandsbauten wächst enrom.

IoT nimmt starken Einfluss auf die Entwickung der Gebäudeautomation

2018

Ein „Hirn“ für das Gebäude

Kommerzielle Gebäude entwickeln sich immer stärker zu nachhaltigen Smart Buildings. Die Gebäudeautomation integriert Technologien, Software und Systeme. Abläufe werden verbessert oder automatisiert, es entsteht mehr Effizienz und Komfort.

Stadt mit vernetzten Gebäude von Bosch

2020

Schlüsseltechnologie Künstliche Intelligenz

KI wird Teil der technischen Gebäudeausstattung. Intelligenz in Videotechnik hilft, Brände frühzeitig zu erkennen, kluge Algorithmen sagen Energieverbrauchsverläufe voraus. Durch die Auswertung der Echzeitdaten werden Verhaltensmuster erkannt. Aus diesen Erfahrungen lernen die Systeme und passen sich automatisch an.

Künstliche Intellienz zieht in die Gebäudetechnologien ein

In naher Zukunft

Cloud-basierte Services erleben

Die Gebäudeautomation besteht aus vernetzten Sensoren und Aktoren. Dabei sind Systeme und Kommunikation so weit standardisiert, dass sie sich mit vielen Cloudservices verbinden können. Smarte Gebäude interagieren mit Betreibern und Nutzern, ihren Systemen und ihrer Umgebung. Digitale Gebäudezwillinge und intelligente Technologien lassen weitere vernetzte Services entstehen.

Neuer Nutzen durch IoT Service in Smart Buildings