Zum Hauptinhalt springen
Bosch Energy and Building Solutions Deutschland
Smart Buildings

Digitale Zwillinge für Gebäude

Mehr Transparenz und Wirtschaftlichkeit für den Gebäudebetrieb.

Außenansicht Gebäudekomplex mit Menschen und digitalem Gebäudezwilling

Digitale Zwillinge zählen zu den wichtigsten Technologien der heutigen Zeit. Mit ihnen können Produkte, Dienstleistungen und Prozesse abgebildet und verbessert werden – und eben auch Gebäude. Die daraus entstehenden Vorteile, die in der Industrie 4.0 heute bereits nicht mehr wegzudenken sind, nutzen wir, um Immobilien besser zu verstehen und so das Optimum aus ihnen herauszuholen.

Welchen Mehrwert bietet ein digitaler Gebäudezwilling?

Mit digitalen Gebäudezwillingen ermöglichen wir Ihnen eine noch nie dagewesene Sicht auf die Gebäude, die Sie besitzen oder die Sie betreiben. Durch die Nutzung von Daten aus der Vergangenheit und umfangreichen Echtzeit-Erhebungen erzeugen wir ein ganzheitliches digitales Abbild Ihrer Immobilie, das sich ständig aktualisiert und weiterentwickelt. Diese Technologie ermöglicht eine völlig neue Transparenz und umfangreiches Wissen über das Gebäude und seinen Betrieb – und das ist die beste Grundlage, um es kontinuierlich zu optimieren.

Semantisches Modell eines digital twin powered by Microsoft Azure Cloud Services

Der Digital Building Twin sorgt für neue Möglichkeiten im Gebäudemanagement

Mit einem digitalen Gebäudezwilling lässt sich ein virtuelles Abbild des physischen Gebäudes inklusive der erforderlichen Gebäudetechnik mitsamt Systemen, Geräten, Sensoren und Aktoren erstellen.

Anhand dieses zusammenhängenden Bildes können die Datenpakete einzelner Komponenten miteinander vernetzt und neue Services realisiert werden. Diese sind sowohl für die Erstellung neuer Geschäftsmodelle als auch für praktische Hilfen im Alltag nützlich.

Abbildung: Semantisches Modell eines digital twin powered by Microsoft Azure Cloud Services

Retrofit: Durch einen Gebäudezwilling profitieren auch Bestandsgebäude vom digitalen Zeitalter

Um mit dem digitalen Gebäudezwilling ein virtuelles Abbild des Innenlebens Ihrer Immobilie zu erzeugen, können als Basis die Daten aus bestehenden Technologien, Software, Systemen und Sensoren des Gebäude-, Licht- und Energiemanagements sowie der Sicherheitstechnik genutzt werden. Zusätzlich werden weitere relevante Daten integriert, die aus verschiedenen Quellen stammen können. Informationen zu Stockwerken und Räumen liegen vielleicht bereits in Excel-Tabellen vor, weitere Daten gegebenenfalls auch aus BIM-Projekten. Und werden zusätzliche Daten benötigt, können diese durch neue ergänzende Sensorik erhoben werden. Diese Vorgehensweise macht digitale Gebäudezwillinge gerade auch für Bestandsimmobilien so interessant.

Das bislang rohe Zahlenmaterial wird nun mit weiteren Informationen angereichert. Durch die Nutzung von Ontologien ist es uns möglich, die semantischen Zusammenhänge zu verstehen und hieraus wertvolle Erkenntnisse zu gewinnen. Neben den eigenen Ontologien setzt Bosch auch auf das Wissen von Partnern und Marktbegleitern. Diese werden öffentlich zugänglich gemacht, denn je größer das semantische Verständnis von Gebäuden wird, desto größer auch der Nutzen für die Immobilienwirtschaft.

Durch die langjährige Erfahrung als Systemintegrator und unserer Expertise in den Bereichen Gebäudesicherheit, Gebäudeautomation und Energie ist Bosch in der Lage, die Informationen, die der digitale Gebäudezwilling aus den System- und Sensordaten generiert, so zu verarbeiten, dass eine Gesamtsicht in das Gebäude hineinprojiziert und zu jedem Zeitpunkt in Echtzeit beobachtet und verstanden werden kann. Hierdurch wird es möglich, das Gebäude in der gesamten Betriebsphase bestmöglich auszusteuern und kontinuierlich zu optimieren.

Alle Vorteile des digitalen Gebäudezwillings auf einen Blick

Vorteile des digitalen Gebäudezwillings für Eigentümer, Betreiber und Nutzer

Beispiele für viele Services, die mit dem digitalen Zwilling in Gebäuden möglich werden

Predictive Maintenance

Mann tippt auf Tablet

Eine Wartungsfirma kann künftig genau vorhersehen, welche Komponente einer Lüftungsanlage wann und wie lange im Einsatz ist, ob diese sich wie erwartet verhält oder ob beispielsweise der Austausch des Filters fällig wird. Darauf aufbauend können die Einsätze der Techniker optimiert geplant sowie automatisch 14 Tage vor Einsatz die nötigen Ersatzteile bestellt werden.

Space Management

Menschenleerer Meetingraum mit mehreren Schreibtischen und Aussicht auf eine Skyline

Nutzungshäufigkeit, -dauer, Temperatur oder Zutrittsmanagement: Das Facility Management profitiert von der Zusammenführung verschiedenster Parameter und Daten aus unterschiedlichen Systemen. Diese liefern nicht nur aufschlussreiche Kenntnisse über die optimale Nutzung der Flächen im Gebäude, sondern daraus lassen sich auch kluge Lösungen für das Space-Management ableiten.

Indoor Navigation

Mann tippt auf Tablet

Bei Terminen in unbekannten Gebäuden kann der Weg zum gewünschten Meetingraum schon mal zu einem kleinen Suchmarathon werden. Abhilfe könnte hier eine einfache, digitale Indoor-Navigation schaffen. Diese sorgt dafür, dass Besucher in einem Gebäude komfortabel und einfach von der Tiefgarage in den richtigen Meetingraum oder zu anderen Zielen im Gebäude geleitet werden.

Wir beraten Sie gerne

Unsere Experten unterstützen Sie bei der Identifikation und Umsetzung der Potenziale, die mit der fortschreitenden Digitalisierung möglich werden, damit auch aus Ihren Bestandsgebäuden Smart Buildings werden.

Habib Modabber

Director Business Development & New Services

Habib Modabber

Teile diese Seite auf